Infos-
Pferdeshooting

allgemeine Informationen zum Pferdeshooting

Bestes Licht zum fotografieren herrscht ca. 1-3 Stunden nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Dies gilt vor allem für die Sommermonate. Sonnenschein ist für alle Aufnahmen gern gesehen, leichte Bewölkung ist aber auch kein Problem. Ganz im Gegenteil!

Bei der Erstellung von studioähnlichen Aufnahmen bzw. Bildern in Studioqualität ist eine unbeleuchtete Halle oder eine abzudunkelnde Scheune erforderlich sowie ein Anschluss für Strom. Die Aufnahmen können auch auf der Weide oder dem Außenreitplatz gemacht werden, allerdings muss dann die Abenddämmerung abgewartet werden. Im Optimal-Fall ist es dunkel, egal ob drinnen oder draußen.

Sofern eine Halle, ein Reitplatz, ein Roundpen oder eine Scheune, etc. für die Aufnahmen genutzt werden kann, klärt bitte vorher am Stall ab, ob eine alleinige Nutzung für mindestens 60 Minuten möglich ist (Aufbauzeit, Lichtcheck und Shooting). Bei mehreren Pferden sollte natürlich mehr Zeit eingeplant werden.

Für das Shooting in Studioqualität ist Voraussetzung, dass Ihr eine derzeit gültige Tierhalterhaftplichtversicherung für Euer Pferd besitzt, die im Schadenfall greift. Ansonsten wäre es schön, wenn Ihr noch ein bis zwei Helfer mobilisieren könnt, die für die Aufmerksamkeit des Pferdes sorgen.

Das Equipment besteht aus zwei Studioblitzen und zwei Softboxen. Bei Bedarf kommt noch ein mobiles Hintergrundsystem zum Tragen, welches mit Molton bespannt wird. Die Pferde werden langsam und vorsichtig an die Situation herangeführt. Wenn absehbar ist, dass das Pferd nicht mehr scheut, beginnen wir mit dem Shooting. Je nach Pferd dauert das Studioshooting zwischen 15 und 45 Minuten pro Pferd.

Für Aufnahmen auf der Weide oder allgemein für Aufnahmen, die draußen erstellt werden sollen, überlegt Euch bitte vorab schon einen geeigneten Ort ohne störende Gebäude, Zäune oder Misthaufen im Hintergrund. Optimal sind weitläufige Weiden oder Felder als Hintergrund, vielleicht sogar Hanglage (aber möglichst keine frisch geackerten Felder). Reitwege oder Waldwege bieten sich ebenfalls als schöne Kulissen an.

Im Normalfall fotografiere ich mit der Sonne im Rücken. Bitte beachtet dies bei der Wahl des Hintergrundes.

Bewegungsfotos entstehen am besten auf einer freien Wiese oder Koppel oder auf dem Außenreitplatz bzw. im Roundpen. Bitte organisiert im Vorfelde auch hier ein bis zwei Helfer, die das Pferd zur Bewegung animieren.

Für schöne Portraits sollte das Pferd aufmerksam (Ohren nach vorn gerichtet) in die gewünschte Richtung schauen. Dafür ist oft viel Geduld erforderlich, plant also entsprechend Zeit ein.



Zur Vorbereitung:

Vor dem Shooting könnt Ihr euer Pferd gern auf Hochglanz polieren. Gönnt dem Pferd vor dem Shooting noch etwas Ruhe. Die eventuelle Verwendung von Fell- und Mähnenspray sowie Huffett sollte unbedingt schon einen Tag vorher erfolgen.

Für Aufnahmen in Studioqualität:

Sofern Ihr ein sehr schreckhaftes Pferd habt oder selber sehr unruhig seid, reagiert Euch vor dem Shooting noch einmal ab. Versucht in jeder Situation ruhig und gelassen zu bleiben, dann werdet Ihr sehen, dass Euer Pferd die Ruhe selbst sein kann. Aufregung und zappelige Bewegungen sowie ein erhöhter Herzschlag bringen nur Unruhe in das Shooting. Bisher hat aber JEDES Pferd die Situation bestens gemeistert!

Bereitet Euch bitte gut auf das Shooting vor und organisiert schon mal ein paar Gegenstände, die Euer Pferd gut findet. Zur Not steckt ein paar Leckerlies in die Tasche.

Ich freue mich auf das Shooting! 

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